Google hat Sheets canvas vorgestellt, eine neue, auf Gemini basierende Funktion in Google Sheets. Sie legt eine interaktive, bearbeitbare Ebene über Tabellendaten und soll daraus ohne Programmierung visuelle „Mini-Apps“ erzeugen.
Layouts per Beschreibung erstellen
Nutzer können Gemini laut Google in natürlicher Sprache beschreiben, welche Ansicht sie benötigen. Daraus soll die Funktion individuelle Layouts erstellen, etwa Lernfortschritts-Tracker oder Sitzpläne.
Die erstellten Ansichten sind nach Angaben des Unternehmens mit der ursprünglichen Tabelle synchronisiert. Sheets canvas ist dabei als Lese- und Schreibeebene direkt über den Spreadsheet-Daten angelegt, sodass die Layouts nicht nur eine statische Visualisierung darstellen sollen.
Zugang zunächst an Abos und Tarife gebunden
Weltweit verfügbar ist Sheets canvas laut Google derzeit auf Englisch für Abonnenten von Google AI Pro und Google AI Ultra.
Für Google-Workspace-Kunden begann die Einführung laut Ankündigung am Tag der Veröffentlichung. Sie richtet sich an Kunden mit Business Standard, Business Plus, Enterprise Standard oder Enterprise Plus sowie an Abonnenten des Zusatzpakets Google AI Pro for Education.
Einordnung
Mit Sheets canvas erweitert Google Tabellenkalkulation um eine KI-gestützte Oberfläche, die Daten in aufgabenspezifische interaktive Ansichten überführen soll. Der potenzielle Nutzen liegt darin, dass Anwender solche Ansichten nicht selbst programmieren müssen.
Die Angaben stammen ausschließlich aus der Produktankündigung von Google. Unabhängige Informationen zur Qualität der erzeugten Layouts, zu möglichen Einschränkungen bei komplexen Tabellen oder zu einem Zeitplan für weitere Sprachen liegen im vorliegenden Material nicht vor.
Wie es weitergeht
Relevant wird sein, wie schnell der Rollout die berechtigten Workspace- und Bildungskonten erreicht und ob Google die Funktion über Englisch und die zunächst genannten Tarife hinaus ausweitet.
Änderungsvermerk: Erstfassung auf Grundlage einer Google-Produktankündigung vom 13. August 2026.